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Jugend forscht - Lüftung

"Schlechte Luft - Müde Schüler?" Schülerin des Guts-Muths-Gymnasiums erringt 4. Platz bei Jugend forscht

 CO2 Messgerät

Tina Noppe aus der 8. Klasse des Guts-Muths-Gymnasiums in Quedlinburg wurde durch ihre überzeugende Arbeit "Schlechte Luft - Müde Schüler?" in die "Jugend forscht"-Kategorie hochgestuft und konnte im Wettbewerb mit 9.-12. Klässlern den 4. Platz erringen.

 

 

Am Wettbewerb "Jugend forscht" können Schülerinnen und Schüler eigentlich erst ab der 9. Klasse teilnehmen. Durch ihre fundierte Arbeit zur Kohlendioxid-Konzentration in Klassenräumen und desssen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit wurde sie aus der Stufe "Schüler experimentieren" in die Kategorie "Jugend forscht" hochgestuft.

Durch ihre Messungen in verschiedenen Klassenräumen hat sie festgestellt, dass die "Pettenkofer-Zahl" häufig überschritten wird. Prof. Pettenkofer für medizinische Chemie an der Ludwigs-Maximillian–Universität in München war ab 1865 erster deutscher Professor der Hygiene. Zur hygienischen Beurteilung von Innenräumen gilt die nach ihm benannte Pettenkoffer-Zahl von 1000ppm. Dort haben wir eine gute Raumluft. Bei einer Überschreitung der Pettenkofferzahl wird die Leistungsfähigkeit der Schüler immer schlechter.

Im Fazit stellt die Schülerin Noppe fest: "Grundsätzlich wäre es angebracht nach ca. 45 Minuten Unterricht eine Pause zum intensiven Lüften (Durchzug) einzulegen. Im Idealfall sollten die Schüler sich im Raum bewegen und somit zum Luftaustauch aktiv beitragen." Wenn die Konzentration der Schülerinnen und Schüler nachlässt, liegt das nicht unbedingt am Unterrichtsstoff oder am Lehrer! Smile

Es sollte kurzzeitig, aber kräftig gelüftet werden, um die Sauerstoffversorgung zu verbessern. Um den Wärmeverlust zu reduzieren, sollte die Lüftungszeit aber kurz gehalten werden. Dies in den Unterrichtsalltag sinnvoll zu integrieren, ist eine Herausforderung für die Schulen.